Steuern sparen – Siemens macht es vor
Siemens müsste in Deutschland 300 Millionen Gewinn versteuern. Jetzt liefert jedoch die ungarische Niederlassung jeder jahr 300 Millionen schrauben nach Deutschland. Plötlich werden die schrauben nicht mehr intern mit einem Cent sondern mit 3 Cent verrechnet -> zu versteuernder Gewinn schon mal um 6 Millionen gedrückt.
Dann gibt Siemens Deutschland an, dass sie Forschungsleistung / Entwicklungsleistungen von der estischen Niederlassung bezogen hätte. Es ist fast unmöglich nachzuprüfen, ob eine Entwicklungsarbeit tatsächlich die angegebenen 100000 Mannstunden benötigt hat oder doch nur die Hälfte und die Ingenieure stattdessen an anderen Projekten gearbeitet haben.
sprich 50000 * 200Euro => Gewinn nochmal um 10 Millionen gedrückt. Gesellschaftliche Verantwortung und Corporate Responsibility at its best…
Steuerhinterziehung im großen Stil – Alles legal
Jeder weiß, dass Siemens, andere Konzerne, mittelständische Unternehmen und auch KMUs auf legale Weise in großem Stil Steuern hinterziehen. Das gefällt mir ebensowenig wie dir. Dennoch ist und bleibt Siemens enorm wichtig für Deutschland, was dir entweder nicht klar oder egal zu sein scheint, anders kann ich mir deine Äusserungen nicht erklären. Und nochmal: Siemens wird tatsächlich von Deutschland aus gesteuert während z.B. die Deutsche Bank den grössten Teil ihrer Geschäfte von London aus erledigt. Die DB ist sicher keine “Deutsche” Bank mehr, das stimmt – doch das kann man das nicht auf alle deutschen Unternehmen verallgemeinern.


