Fachkräftemangel


Es geistern viele unterschiedliche Meinungen durch den Raum. Die Einen sagen, es gäb mehr als genug Fachkräfte, die Anderen sind der Meinung die Firmen gieren förmlich nach ihnen. Ich forder eine Stellungnahme von dir! :3

http://deutschlandecho.wordpress.com/2010/11/17/qualifizierte-einwanderung-wird-nicht-gebraucht-fachkraftemangel-ist-nur-eine-farce/

http://de.altermedia.info/general/spiegel-online-und-die-mar-vom-angeblichen-fachkraftemangel-16-11-10_56330.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,729202,00.html

http://wirtschaft.t-online.de/fachkraeftemangel-ist-offenbar-ein-maerchen/id_43447988/index

Fachkräfteüberschuss führt zu weiteren Lohnsenkungen, deshalb wollen die Arbeitgeber den Staat dazu pressen, (noch) mehr Fachkräfte als nötig auszubilden.

Die Arbeitgeberlobby will die Löhne drücken, deswegen wird uns hier Fachkräftemangel eingeredet. Wo sind denn die Produktionsstätten, die wegen Mangel an qualifizierten Kräften dicht machen mußten? Warum stehen soviele Fachkräfte auf der Straße? Viele Stellen, zu denen angeblich keine qualifizierte Fachkraft gefunden werden kann bleiben offen, weil kein gebildeter Mensch, der ein Vermögen in seine Ausbildung gesteckt hat einen beschissenen Hungerlohn akzeptiert.

„Fachkräfte“ ist viel zu allgemein. „Mangel“ ist viel zu allgemein. Wenn du einen Bauarbeiter als „Bausteinfachkraft“ und „der Lohn liegt noch über 5€ / Stunde“ definierst, gibt es einen Fachkräftemangel. Wenn du einen Hirnchirurg als Fachkraft definierst und einen Mangel ausschliesst, da noch niemand wegen fehlender Hirn-OP gestorben ist, gibt es keinen Fachkräftemangel. Du musst viel spezifischer rangehen. Es gibt immer einen Mangel an Leuten, die billiger arbeiten. Es gibt in manchen Branchen zeitweise Mängel. So allgemeine Pampe wie „Fachkräftemangel“ bringt niemanden weiter. Ist nur Gelaber.

Bis sich ein armer Schlucker breitschlagen lässt und unter Wert verkauft (wird).

Es geht dabei ja auch vornehmlich um die Zukunft und nicht um das hier und jetzt.

„Unter Wert verkaufen“ ist ein Widerspruch. Etwas ist genau soviel wert, wie jemand anderes dafür zahlt. Wenn jemand dir 5€ die Stunde bietet ist dein Wert für ihn eben 5€ die Stunde. Auch wenn du lieber 10€ hättest – du bist ihm nur 5€ wert. Sonst würde er ja mehr zahlen.

Schon aufgrund des demographischen Wandels erscheint mir das Phänomen erst einmal plausibel. Dass die Arbeitgeber nur Löhne drücken wollen scheint mir jetzt nicht als Motivation ausreichend. Sie haben ja auch Interesse daran zu expandieren. Wenn es einfach der Lohn wäre, dann würden die sich den Preisen anpassen. Dass es so viele Arbeitslose gibt muss ja auch nichts damit zu tun haben. Die sind zwar auch teilweise Akademiker, aber wohl kaum die Mehrheit. Da müsste man aber sicherlich weiterbilden.

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Über politbueroblog

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