Das Eisenbahnbundesamt

Was ist eigentlich…das Eisenbahnbundesamt?

Das Eisenbahn-Bundesamt ist als selbständige deutsche Bundesoberbehörde die Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für alle am Fahrbetrieb auf Eisenbahnstrecken innerhalb der BRD teilnehmenden Akteure. Diese Akteure sind national agierende oder auch grenzüberschreitende EVU mit Sitz im Ausland. Das EBA gehört zum Bereich der Bundesverkehrsverwaltung. Als einstufige Organisation ohne weiteren rechtlich selbständigen Behördenunterbau hat sie ihre Zentrale in Bonn und unterhält in zwölf Außenstellen fünfzehn Standorte, die dort die operative regionale Geschäftstätigkeit wahrnehmen. Die für den Raum Brandenburg  zuständige Außenstelle befindet sich in Berlin.

Das EBA versteht sich als Sicherheitsbehörde für die Eisenbahnen innerhalb der BRD. Dies schließt die Aufsichtshoheit über das Schienennetz der Eisenbahnen des Bundes inklusive der Anschlüsse an ausländische Schienennetze sowie alle regelspurigen Eisenbahnverkehrsunternehmen außer den Regionalbahnen ein. Letztere unterliegen der Aufsicht der jeweiligen Bundeländer, die jedoch prinzipiell die Möglichkeit haben, die Eisenbahnaufsicht auf das EBA zu übertragen. Dem EBA zufolge haben bislang dreizehn Bundesländer diese Möglichkeit ganz oder in Teilen wahrgenommen.

Mancher Betreiber gilt nicht im oben genannten Sinne als Regionalbahn, da sie in mehreren Bundesländern und über die Staatsgrenze hinaus agiert.

Das Eisenbahnbundesamt spielt auch bei der Finanzierung und Förderung von Eisenbahninfrastrukturprojekten eine Rolle. Das Angebot umfasst Planungsbegleitung und Antragsprüfung hinsichtlich Wirtschaftlichkeit sowie technischer und betrieblicher Notwendigkeit des Vorhabens.Diese Zuständigkeit erstreckt sich explizit auf die für das Gewerbegebiet relevante Finanzierung von Gleisanschluss-Reaktivierungen.

Vgl. Eisenbahnbundesamt, Jahresbericht 2008, S.5

Vgl. http://www.Eisenbahnbundesamt.de

Vgl. Eisenbahnbundesamt, Jahresbericht 2008, S.11

Advertisements
Veröffentlicht unter Deutschland, Politik und Gesellschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Technische Produzenten für den Güterverkehr auf der Schiene

Technische Produzenten für den Schienengüterverkehrsmarkt bedienen die Nachfrage nach Infrastrukturkomponenten, Triebfahrzeugen, Frachtbehältnissen und Wagen. Hinsichtlich der Produktion von Fahrwegskomponenten besteht kein weiterer Erläuterungsbedarf, diese müssen im wesentlich standardisierten Regelwerken und Prüfvorschriften genügen, die Produktvielfalt ist klein, Innovationen außerhalb des Produktionsmanagements sind schwer zu realisieren.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Deutschland, Politik und Gesellschaft, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Verkehrspolitische Herausforderungen im Europa der Zukunft

Verkehrspolitische Herausforderungen

Wachsendes Verkehrsaufkommen als direkte Folge der Globalisierung, und bedingt durch zunehmende Arbeitsteilung in der Fertigung sowie das stetige Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung, führen zwangsläufig zu analog wachsenden, größeren Volumina im Güterverkehr über immer längere Gesamtstrecken. Innerhalb dieser über Transportketten organisierten Strecken spielt der Verkehrsträger Schiene innerhalb Deutschlands derzeit jedoch eine untergeordnete Rolle. Die mittlere Entfernung der im öffentlichen Verkehr transportierten Güter ist gering, ca. 60 % werden lediglich über 50 Kilometer, nur 3 % über mehr als 500 Kilometer transportiert. Angesichts des wachsenden grenzüberschreitenden Güteraustauschs sind viele Eisenbahnunternehmen bestrebt durch Netzerweiterungen ihre internationale Wettbewerbsposition zu stärken. Deutschland ist aufgrund seiner zentralen Lage besonders interessant.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Deutschland, Europa, Parteien, Politik, Verkehr, Verkehrspolitik | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Kontra Argumente Stuttgart 21

Die Kontraargumente mögen einen subjektiven Unterton enthalten, das gebe ich gerne zu. Allerdings sind sie im Kern wahr. Sieh dich auf Boards wie drehscheibe um. Da sind die Megabahnfreaks und keiner dort ist Pro-S21, da es aus verkehrstechnischer Sicht einfach keinen Sinn ergibt. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Stuttgart 21 (S21), Verkehrspolitik | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Steuerflucht von DAX Konzernen wie Siemens – ein Vorbild?

Steuern sparen – Siemens macht es vor

Siemens müsste in Deutschland 300 Millionen Gewinn versteuern. Jetzt liefert jedoch die ungarische Niederlassung jeder jahr 300 Millionen schrauben nach Deutschland. Plötlich werden die schrauben nicht mehr intern mit einem Cent sondern mit 3 Cent verrechnet -> zu versteuernder Gewinn schon mal um 6 Millionen gedrückt.

Dann gibt Siemens Deutschland an, dass sie Forschungsleistung / Entwicklungsleistungen von der estischen Niederlassung bezogen hätte. Es ist fast unmöglich nachzuprüfen, ob eine Entwicklungsarbeit tatsächlich die angegebenen 100000 Mannstunden benötigt hat oder doch nur die Hälfte und die Ingenieure stattdessen an anderen Projekten gearbeitet haben.
sprich 50000 * 200Euro => Gewinn nochmal um 10 Millionen gedrückt. Gesellschaftliche Verantwortung und Corporate Responsibility at its best…

Steuerhinterziehung im großen Stil – Alles legal

Jeder weiß, dass Siemens, andere Konzerne, mittelständische Unternehmen und auch KMUs auf legale Weise in großem Stil Steuern hinterziehen. Das gefällt mir ebensowenig wie dir. Dennoch ist und bleibt Siemens enorm wichtig für Deutschland, was dir entweder nicht klar oder egal zu sein scheint, anders kann ich mir deine Äusserungen nicht erklären. Und nochmal: Siemens wird tatsächlich von Deutschland aus gesteuert während z.B. die Deutsche Bank den grössten Teil ihrer Geschäfte von London aus erledigt. Die DB ist sicher keine „Deutsche“ Bank mehr, das stimmt – doch das kann man das nicht auf alle deutschen Unternehmen verallgemeinern.

Veröffentlicht unter Deutschland, Politik und Gesellschaft, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Gaddafi – ehemaliges Staatsoberhaupt von Libyen

Natürlich ging es um Menschenrechte. Die sind ein idealer Vorwand um ungeliebte Zeitgenossen loszuweden. Um einen Vorwand zu liefern muss sie der besagte Zeitgenosse allerdings erst mal konsequent und wiederholt wie ein dementer aber aggressiver Idiot regieren.

Er hätte vielleicht mal auf die Protestierenden zugehen sollen, anstatt sie zu beschimpfen und ihnen vorzuwerfen sie hätten Halluzinogene von Al Qaeda gespritzt bekommen. Andererseits:

Gaddafi hat unzählige Verhandlungs- und Friedensangebote sowohl direkt an die Rebellen als auch an die NATO gerichtet. Kein einziges wurde auch nur diskutiert, Verhandlungen wurden einseitig von den Rebellen abgelehnt. Sie konnten auch gar nicht andersn, denn ein Abkommen mit Gaddafi hätte lediglich eine Modifizierung des Status Quo bedeutet. Die Rebellen wollten/sollten aber die Macht komplett übernehmem und v.a. eine Bank gründen, die mit der Weltbank und nicht gegen sie arbeitet.

Ähnliches passiert übrigens auch in Syrien. Assad hat ebenfalls x-tausend Mall Dialog und Reformen angeboten. Alle wurden von der „Opposition“ ignoriert – weil es auch da nur darum geht, den Panarabist Assad zu entfernen und eine Israel wohl gesinnte Marionette zu installieren.

Das ist alles jedoch ziemlich uninterressant für die Mammonisten. Ghaddafi und die arabischen Nationalisten haben schwere Sünde auf sich geladen weil Sie gegen hotellings rule verstiessen. Sie hielten wertvolle und dringend benötigte Rohstoffe zurück um damit langfristig zum Vorteil ihres Landes zu wirtschaften.

Veröffentlicht unter Mittlerer Osten, Naher Osten, USA | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Aftermath: der lybische Rebellen Hype

Lybische Rebellen in den Medien gefeiert

Man feierte die Rebellen monatelang und dämonisiert absolut jeden, der auf die eindeutigen und sogar von hohen Rebellenführern selber zugegeben Verbindungen zu Al-Quaida und sonstigen islamistischen Netzwerken hinweist. Und jetzt, wo das ganze nicht mehr vertuschbar und einfach zu offenkundig ist erlaubt man es sich, einzelne Sachen „zuzugeben“ die man nun wirklich garnicht mehr verheimlichen kann.

Ja, das ist wirklich kritischer Qualitätsjournalismus. Richtige Enthüllungen habt ihr da, mit euren Meldungen die halbwegs gebildeten Leuten bereits wenige Wochen nach Kriegsbeginn allesamt bekannt waren. Ihr Spiegel- und Sternleser könnt wirklich stolz auf euch sein.

Und nicht zu vergessen sind nun die ganzen Kommentare in den SPON-Foren usw. Die Leute die am lautesten danach geschreit haben den bösen „Psychopathen“ und „Wahnsinnigen“ wegzubomben sind nun diejenigen, die entweder so tun als wären sie von Anfang an gegen den Krieg gewesen oder rationalisieren das ganze auf irgendeine Art und Weise („Wir haben die Libyer zwar jetzt von einem autoritären in ein totalitäres System gestürzt, aber immerhin können sie wählen!“).

Ich kann mir richtig vorstellen wie die geguckt haben müssen, als sich herausgestellt hat, dass die ganzen Märchengeschichten von (besonders) den edlen Freiheitskämpfern die wie Robin Hood gegen das Establishment kämpfen absoluter Mumpitz waren. Wenn sie wenigstens zugeben könnten dass sie falsch gelegen haben könnte ich noch Restrespekt für diese Leute haben, die sich wie Blätter im Wind bewegen. Ich versuche euch Leute wirklich zu mögen, aber immer wenn ich euer absolut prinzipienloses Verhalten sehe kann ich nicht anders, als angewidert den Kopf zu schütteln.

Veröffentlicht unter Lybien, Medien, Mittlerer Osten, Naher Osten, Politik und Gesellschaft, Terrorismus | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Schuldenschnitt oder Währungsreform in Europa

Die EZB kaufte haufenweise griechische Staatsanleihen. Aber nicht um Griechenland irgendwie zu- helfen. Nein, sie kauft die Anleihen ja nicht von Griechenland, sondern auf dem Finanzmarkt von den Banken und verhindert dadurch dass die Banken pleite gehen. Wenn Griechenland seine Schulden nicht bezahlen kann, dann haben die Banken ein Problem, weil sie viel abschreiben müssen. Bankenpleiten will man aber unbedingt verhindern, nachdem man merkte dass die Lehmannpleite mehr Probleme macht als ein Bailout. Kurzfristig zumindest.

Früher oder später muss ein großer Schuldenschnitt oder eine Währungsreform her. Sonst wird man diesen Wasserkopf an toxischen Wertpapieren nie los. Im Gegensatz zu den Apokalyptikern glaube ich, dass man sich durchaus noch einmal einige Jahre durchwursteln kann.

Veröffentlicht unter Deutschland, Europa, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 1 Kommentar

Gemeinsamer Markt, gemeinsame Währung

Stabilität soziökonomischer Strukturen bei gemeinsamen Märkten und gemeinsamer Währung

In einem gemeinsamen Markt mit gemeinsamer Währung können Unternehmen aus einem Land mit einer für das Land charakteristischen sozioökonomischen Struktur nahezu unbegrenzt in ein anderes Land mit anderer sozioökonomischer Struktur exportieren und dadurch die einheimische Wirtschaft und Unternehmen völlig zerstören. Beispiele:

-EU vs. Griechenland;
-Westdeutschland vs. Ostdeutschland nach der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion

Gemeinsame Märkte ohne gemeinsame Währung und wirtschaftliche Stabilität

In einem gemeinsamen Markt ohne gemeinsame Währung und dafür flexiblen Wechselkursen können Unternehmen aus einem Land mit einer für das Land charakteristischen sozioökonomischen Struktur nicht nahezu unbegrenzt in ein anderes Land mit anderer sozioökonomischer Struktur exportieren und dadurch die einheimische Wirtschaft und Unternehmen völlig zerstören, da der Wechselkurs konträr zu den Tendenzen verläuft, d.h. die Importe aus dem einem Land in das Land, dessen Wirtschaft bei gemeinsamer Währung zerstört werden würde, verteuern sich proportional zu den Tendenzen, nach der die Wirtschaft in dem einem Land zerstört werden würde.

Veröffentlicht unter Deutschland, Europa, Politik und Gesellschaft, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

LiveLeak.com – Russia in 15 seconds

http://www.liveleak.com/e/91b_1289918168
http://www.liveleak.com/e/91b_1289918168
LiveLeak.com - Russia in 15 seconds.

Ähm....nicht ganz politisch korrekt, aber dennoch: Wir sollten das verhindern, in gewissen Gegenden im Osten der Republik (BRD) sind erschreckende Ähnlichkeiten zu beobachten

"Russland in 15 Sekunden:"

Veröffentlicht unter Deutschland | Kommentar hinterlassen